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Wie man als absoluter Anfänger ins Daytrading einsteigt

Du bist jung, träumst von einem selbstbestimmten Leben und hast irgendwo gerade etwas von Daytrading gelesen und dass man damit von seinem Laptop aus richtig Geld machen kann. Perfekt also für dich und deine Zukunft mit Partys in teuren Clubs, Cocktails an exotischen Sandstränden und luxuriösen Autos… So, wie legt man damit jetzt aber am besten los?
Im folgenden Artikel wollen wir dir zeigen, wie du als absoluter Anfänger am besten ins Daytrading startest und dir dabei vielleicht ein wenig die Ilussion von diesem „Daytrader-Lifestyle“ rauben, denn diese Art des Tradings ist nicht ganz so einfach, wie man sich das wünschen würde.

1. Verwende zuerst einmal ein Demokonto

Wie wir in unserem Artikel Wo und wie kann man daytraden? gezeigt haben, gibt es ja unterschiedliche Finanzinstrumente, mit denen man Daytrading betreiben kann. Wir haben uns auf CFDs spezialisiert, weil damit Daytrading mit wenig Kapital möglich ist, der Einstieg sehr unkompliziert funktioniert, man auf so ziemlich alle Börsenkurse (Aktien, Währungen, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen, ETFs, Optionen) traden kann und, dank dem EU-weiten Verbot der Nachschusspflicht für Privatanleger 2018, sowie der Beschränkung übergroßer Hebel, diese viel von den einstigen Risiken eingebüßt haben.
Wenn ihr aufgrund der beschriebenen Umstände (lest euch am besten auch die verlinkten Artikel durch, um zu verstehen was genau ihr damit tradet) auch CFDs als für euch gut geeignet empfindet, dann empfehlen wir euch ein diesbezügliches Demokonto. Bei der Wahl sollte allerdings einiges beachtet werden, was wir euch wiederum in diesem Artikel zeigen (Die im Artikel genannten Kriterien gelten nicht nur für CFD Demokonten, sondern sind allgemein gültig!). Um das aber abzukürzen und euch eine Suche zu ersparen, können wir euch das CFD Demokonto von Plus500 ans Herz legen, weil es völlig kostenlos genutzt werden kann und reale Bedingungen mit allen aktuellen Börsenkursen und Funktionen bietet. Außerdem ist es sehr schnell, in gerade einmal 15 Sekunden, ohne Angabe irgendwelcher persönlicher Daten nutzbar. Einfach auf der Website von Plus500 auf „Gratis-Demo probieren“ klicken, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort als Login-Daten eingeben und schon kann es losgehen!

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Aber egal, ob ihr mit CFDs Daytrading betreiben wollt, oder euch lieber ein anderes Finanzinstrument zunutze macht; sucht euch dafür ein Demokonto, das die im verlinkten Artikel genannten Voraussetzungen erfüllt und nutzt es, um euch dieses ominöse Daytrading mal aus der Nähe anzusehen.
Wenn ihr absolute Beginner seid, habt ihr schließlich keine Ahnung was Candlestick Charts sind bzw. aussagen, welche unterschiedlichen Orders abgesetzt werden können und wie man sich diese zunutze macht, ja, wahrscheinlich wisst ihr nicht einmal zu welchen Zeiten welche Werte gehandelt werden können, weil ihr keinen blassen Schimmer habt, wann die Börsen geöffnet sind… Es gibt also keinen Grund für euch sofort euer hart verdientes Geld aufs Spiel zu setzen, wenn ihr ein Demokonto nutzen könnt, um euch alles mal in Ruhe anzusehen!

2. Nutze kostenlose Ressourcen im Internet

Um erfolgreich Daytrading betreiben zu können, greift man in erster Linie zur technischen Analyse (auch Chartanalyse genannt) und Finanznachrichten zurück. Die technische Analyse ist es vor allem, welche es euch ermöglicht einen Einstiegspunkt und einen Ausstiegspunkt für einen Trade zu finden. Im Daytrading nützt es eben nicht viel, wenn man weiß, dass der Ölpreis auf Dauer wieder steigen wird, weil man Werte ja nur kurzfristig tradet. Da macht es einen gewaltigen Unterschied, wann genau man einen Trade beginnt und wann man aussteigt. Das will natürlich gelernt sein und dazu habt ihr im Demokonto ohne Risiko die Möglichkeit.
Im Internet gibt es all das Wissen, welches ihr benötigt, völlig kostenlos wie eben auf Websites wie der unsrigen oder auch in YouTube-Videos. So stellen wir euch auch hier 2 Daytrading Strategien für Anfänger vor, welche auf Indikatoren beruhen. Macht euch das zunutze und übt das Gelernte im Demokonto.
Es kann auch Sinn machen sich bezüglich der Chartanalyse ein Buch zu kaufen, welches schön gegliedert ist und wirklich Schritt-für-Schritt ausführliche Erklärungen bereithält, weil man sich dann nicht lange alles zusammensuchen muss. Wenn ihr eine konkrete Empfehlung für Anfänger wollt, dann nehmt doch einfach Chartanalyse für Dummies; das vermittelt grundsolides Wissen. Ansonsten; sehr euch auf unserer Website um, wir erweitern diese laufend mit neuen Tipps und Erklärungen. Findet ihr über ein Thema zu wenig, sucht dazu auf Google oder seht euch YouTube Videos an. Prinzipiell findet ihr alles was ihr benötigt kostenlos!

3. Führe ein Daytrading-Journal

Beispiel Daytrading-Journal
Beispiel Daytrading Journal – Durch Klick vergrößern

Nachdem ihr nun mit der Chartanalyse vertraut seid, habt ihr jetzt hoffentlich ein paar Trading-Strategien durch Nutzung von Unterstützungs- bzw. Widerstandlinien und/oder Indikatoren auf Lager, damit ihr also nach einem Plan vorgehen könnt. Nun wird es Zeit eure Trades zu analysieren, um herauszufinden, welche Art von Daytrader ihr seid bzw. was euch liegt. Dazu führt man am besten ein Tradingjournal! Wie geht das?
Am einfachsten mit einer Excel-Liste wie jene hier auf dem Bild. Ihr könnt diese gerne so verwenden, wenngleich ihr sie wahrscheinlich auf eure Bedürfnisse anpassen müsst, also je nachdem welche Parameter für euch noch Wichtigkeit haben; aber das herauszufinden kommt mit der Zeit von selbst. Die eingesetzten Daten sind zwar echte, so umgesetzte Trades, sollen aber kein Vorbild dafür sein, in welcher Häufigkeit man Trades durchführt; es sind nur einzelne Beispiele zur Veranschaulichung.
Was bedeuten die Zahlen in der Spalte „Set-Up“? Das sind unterschiedliche Set-Ups, die wir verwenden, also Kombinationen aus Indikatoren, Widerstandlinie bzw. Unterstützungslinien, sowie anderen Voraussetzungen dafür, dass wir einen Trade eingehen; sprich unterschiedliche Strategien, die wir anwenden. Diese haben wir einfach mit Nummern versehen und wissen so, was bei einem Trade zur Anwendung kam.
Um leichter zu sehen, welche Trades erfolgreich waren, werden diese farblich mit grün markiert und die negativen Trades mit rot. Führt man solch ein Daytrading-Journal über längere Zeit wird sich herauskristallisieren mit welcher Art von Trades man die beste Erfolgsquote hat bzw. welche Art von Daytrader man ist. Hat man das einmal herausgefunden, sollte man sich eben darauf konzentrieren.

4. Entscheide dich!

Nachdem ihr also angefangen habt in einem Demokonto zu traden, euch in die Materie der Chartanalyse eingelesen habt und eure Trades über Wochen und vielleicht Monate dokumentiert habt, solltet ihr euch wohl selbst die Frage beantworten können, ob Daytrading denn etwas für euch ist oder nicht. Vielleicht habt ihr ja auch bereits auf dem Weg aufgegeben, weil es euch einfach zu viel Arbeit, die Trades zu unsicher und das ständige Auf und Ab euch auf die Nerven geht. Falls nicht ist jetzt aber der Zeitpunkt gekommen, um zu entscheiden, ob ihr das tägliche Lernen, Analysieren und Daytraden wirklich weiterverfolgen wollt, denn die Arbeit wird mit der Zeit nicht weniger werden, wenngleich sich eine gewisse Routine einstellt. Ihr müsst aber ständig am Ball bleiben, sonst wird das nichts; Partys in teuren Clubs und Cocktails an Sandstränden sind dabei häufig etwas störend, weswegen diese normalerweise nicht wirklich zum „Daytrader-Lifestyle“ zählen. Wenn euch diese Aussichten nichts ausmachen, dann gut, macht weiter! Ansonsten lasst es bleiben und verschwendet eure Zeit nicht, denn diese ist vergeudet, wenn ihr es im Endeffekt nicht schafft mit Daytrading Geld zu verdienen und ihr seid gut beraten etwas Sinnvolleres zu machen!

Wir auch immer ihr euch entscheidet, wir wünschen euch viel Erfolg!

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