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Die 5 wichtigsten Tipps für Anfänger im Daytrading

Nach mittlerweile 8 Jahren im Daytrading und 5 davon mit einer dauerhaft positiven Bilanz, haben wir die unserer Meinung nach 5 wichtigsten Tipps für das Daytrading zusammengetragen, welche euch am Anfang eurer Tradingkarriere sicherlich sehr hilfreich sein werden. Aber auch Fortgeschrittene sollten sich immer wieder darauf besinnen und diese nicht außer Acht lassen, damit sie konstant in der Gewinnzone bleiben können; denn leider tendiert man oft mit zunehmender Erfahrung dazu die Grundlagen zu vernachlässigen!
Welche 5 Tipps die unserer Meinung nach wichtigsten für das Daytrading sind und warum sie das sind, möchten wir euch im folgenden Artikel zeigen.

1. Man muss einen Plan haben

Das sicherlich Wichtigste für jeden Anfänger ist es einen Tradingplan zu haben. Einen Plan kann man aber nur haben, wenn man sich mit der Chartanalyse auskennt, also weiß wie man Charts liest, wie Widerstände funktionieren, was Unterstützungslinien sind etc.; allein auf diese Weise kann man überhaupt festlegen, nach welche Regeln man das Risiko eines Trades eingeht, wo es Sinn macht einen Gewinn- oder Verluststopp zu setzen und natürlich wann man einen Trade starten kann.
Man muss verstehen, dass es im Daytrading nur bedingt etwas bringt, wenn man aufgrund wirtschaftlicher Entwicklung weiß, dass der Ölpreis steigen wird, weil beispielsweise durch Corona der Kurs eingebrochen ist und wenn die Industrie wieder komplett hochgefahren wird, der Preis sich erholt. Speziell wenn man mit CFDs Daytrading betreibt, weil man sich die Hebel zunutze macht, dann hält man Positionen maximal über ein paar Tage, u.a. weil ja Übernachtgebühren fällig werden. Auch wenn sich nun der Ölpreis auf lange Sicht erholen wird, heißt das noch lange nicht, dass man jederzeit mit einer Long-Position einsteigen kann. Das will eben genau geplant sein, damit man aufgrund des volatilen Kurses keinen Verlust erleidet. Beispielsweise kann man einen Einstieg wagen, wenn eine sich gebildete Widerstandslinie endlich durchbrochen und in weiterer Folge zu einer Unterstützungslinie geworden ist.
Wie man das aber erkennt und sich so einen Tradingplan für Einstieg und Ausstieg macht, lernt man eben durch die Chartanalyse.
Hier ist es essenziell das Gelernte in der Praxis am besten nicht mit realen Geld, sondern mit einem realistischen Daytrading Demokonto zu üben, noch mal zu üben und dann am besten noch mal zu üben, bis man es wirklich verinnerlicht hat!

2. Genaue Analyse der Nachrichten in Bezug auf Aktien

Daytrading TippsMit der Chartanalyse allein ist es nicht getan, das gilt besonders in Bezug auf Aktienkurse. Hier heißt es vor allem auch die Nachrichten im Auge zu behalten und zu analysieren. Allein durch die technische Analyse wäre man aufgrund gewisser Konstellation dazu geneigt bestimmte Schlüsse zu ziehen; zum Beispiel, dass durch einen Kurssturz eine Widerstandslinie erreicht, aber nicht überschritten wurde, der Kurs an dieser mehrfach abprallt und sodann Anstalten macht, sich zu erholen. Diesbezüglich wäre man dann dazu geneigt hier eine Long-Position zu riskieren. Zieht man allerdings die Nachrichten heran und merkt, dass der Grund für den Einbruch eine Anklage wegen Betrugs (Beispiel WireCard) oder dergleichen ist, könnte sich die Schlussfolgerungen aufgrund der Chartanalyse als fatal erweisen, weil der Kurssturz erst der Anfang des Falls des Unternehmens ist. Dieses Beispiel ist natürlich ein Extrem, aber nicht unrealistisch. Zumindest sollte man die Nachrichten, bevor man eine Position eröffnet, aber daraufhin analysieren, ob denn ein Grund bestehen könnte, warum sich der Kurs nicht so verhalten soll, wie es die durchgeführte Chartanalyse nahelegt. Das könnte beispielsweise sein, wenn die Veröffentlichung der Quartalszahlen ansteht, ein Deal abgeschlossen werden soll (und dieser dann doch nicht wird), oder anderweitige Entscheidungen anstehen, die plötzlich Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen könnten. Die Überprüfung auf Websites wie Finanznachrichten.de (Deutsch) oder Benzinga.com (Englisch) dauert nur ein paar Sekunden, kann euch aber eine Menge an Ärger und Geld ersparen!

3. Nicht sofort nach Börsenöffnung handeln

In den ersten 10 bis 20 Minuten nachdem ein Markt bzw. eine Börse geöffnet hat, sind die Kurse zumeist sehr volatil. Das hat damit zu tun, dass viele Verlust- und Gewinn-Stopps schlagend werden, unzählige Market-Orders durchgeführt werden und Hobbytrader, welche die Öffnung kaum noch erwarten konnten, ihre Ersparnisse rausschmeißen, aufgrund von Verlusten umgehend in Depressionen verfallen und gleich einen Folge-Trade nachlegen, um die Verluste auszugleichen, der sie allerdings noch mehr Geld kostet… in jedem Fall herrscht hier Anarchie und der Kurs ist unberechenbar! Anfängern sei  wirklich ans Herz gelegt in diesem Zeitraum nicht zu handeln; das Risiko ist einfach zu hoch!

4. Möglichen Gewinn richtig abschätzen

Hier sind wir zwar wieder bei der Chartanalyse, aber es ist wichtig bei zu erwartenden Profit eines Trades realistisch zu sein. Man kann sich nicht bei jedem Kurs nach dem Durchbrechen von Widerstandslinien einen Ausbruch von 500% erwarten. Man muss das realistisch sehen und darf sich nicht von seiner Wunschvorstellung zu Fehlern verleiten lassen. Es ist zumeist besser nur die Hälfte des Weges zu gehen, als einen Verlust zu riskieren, denn nicht jeder Trade muss zu DEM Trade seines Lebens werden. Kleine Gewinne sind okay und späterer Ärger, weil man aus einem Trade nicht alles herausgeholt hat, was möglich war, unangebracht. Wenn es ein anhaltender Trend ist, dann kann man später, wenn der Kurs dippt, das machen sie meistens, ja erneut einsteigen. Man sollte sich aber aufgrund von Panik, weil man denkt etwas zu verpassen, niemals zu unüberlegten Entscheidungen hinreißen lassen! Kleine, „sichere“ Gewinne machen mit der Zeit eben dann das Wachstum eures Trading-Accounts aus und das ist für Anfänger gut so.

5. FOMO – Fear of missing out (Die Angst etwas zu verpassen)

Tipp Nummer 4 führt uns direkt zu unserem letzten Punkt, der vor allem für Anfänger große Brisanz besitzt: FOMO, die Abkürzung für „fear of missing out“, oder zu Deutsch: Die Angst etwas zu verpassen. Man muss einfach akzeptieren, dass man nicht jeden volatilen Kurs handeln, nicht jede mögliche Gelegenheit nutzen und nicht jedem vermeintlichen Trends folgen muss. Gerade wenn die Märkte sehr volatil sind, wie eben durch die Corona-Pandemie, ist es für Anfänger im Trading gefährlich, aber natürlich auch der Reiz mächtig, mit den Kurssprüngen Geld zu verdienen.
Doch wenn die Lage nicht klar ist, dann setzt man mit dem Trading eben auch mal aus, besonders dann, wenn man den innerlichen Drang verspürt gewisse Möglichkeiten nutzen zu müssen.

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