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Wie viel Startkapital brauchen Anfänger im Daytrading?

Eine häufige Frage ist wie viel Startkapital man als Anfänger im Daytrading benötigt, um dieser Art des Tradings nachgehen zu können. Wie meistens gibt es darauf keine pauschale Antwort, da es ja auch daran liegt wie bzw. mit welchem Finanzinstrument ihr Daytrading betreiben wollt; dass es dafür ganz unterschiedliche Möglichkeiten gibt, haben wir ja schon in unserem Artikel Wo und wie kann man daytraden? erläutert. Würde man Daytrading mit nicht gehebelten Finanzinstrumenten betreiben, dann wäre die Frage nach dem Startkapital für Anfänger im Daytrading nämlich mit mindestens 10.000€ zu beantworten, aber sowas will ja kein Anfänger hören. Mit gehebelten Finanzinstrumenten, wie CFDs auf die wir uns spezialisiert haben, ist aber auch Daytrading mit wenig Kapital möglich. Wie viel oder wie wenig man aber genau an Startkapital aufzubringen hat und ab welchem Betrag es Sinn macht zu traden, wollen wir uns in folgendem Artikel ansehen.

Ab welchem Mindestbetrag ist Daytrading möglich?

Ganz theoretisch gesprochen ist die untere Grenze für Daytrading lediglich durch den Preis des Werts den man handeln möchte festgelegt. Für Anfänger ist wahrscheinlich zunächst aber relevanter ab welchem Betrag man bei einem Online Broker zu traden beginnen kann; also wie hoch die Mindesteinzahlung ist, um das Guthaben aufzuladen.
Im Falle von CFDs ist der nötige Betrag normalerweise sehr gering. Beim CFD Broker mit dem wir traden, Plus500 (übrigens der Sieger im Daytrading Broker Test), beträgt der Mindesteinzahlungsbetrag gerade einmal 100€. Das ist dann aber nicht der Mindestbetrag, welchen man für einen Trade aufwenden muss; dieser kann je nach Wert und dessen Kurs auch darunter liegen.
Bei herkömmlichen Online Brokern ist diese Hürde deutlich höher. Wenn wir beispielsweise Lynx, einen sehr beliebten Online Broker, heranziehen, dann ist die Eröffnung eines Depots dort momentan erst ab 10.000€ möglich. Auch hier kann das Tradingvolumen pro Trade natürlich geringer sein, aber man muss erst einmal den genannten Betrag aufbringen. Das ist für viele Anfänger im Trading aber nicht wirklich realistisch. Allerdings gibt es auch Depots, normalerweise mit Bankanbindung, für die keine Mindesteinzahlung notwendig ist, wobei sich natürlich die Frage stellt, ab welchem Betrag Daytrading überhaupt Sinn macht.

Ab welchem Startkapital macht Daytrading Sinn?

Hier gilt es zu unterscheiden, ob man das Tradingkapital zur Gänze selbst aufbringt, oder ob man sich eben einem gehebelten Finanzinstrument, in unserem Fall CFDs, für das Daytrading bedient.

Daytrading Startkapital ohne Hebel

Wenn wir einmal vom herkömmlichen Börsenhandel ohne Hebel ausgehen, dann haben wir 10.000€ nicht als Mindestgrenze genannt, weil man das bei Lynx als Mindesteinzahlung benötigt, sondern weil man ja normalerweise beim Daytrading nicht nur immer einen einzelnen Trade mit dem gesamten Kapital durchführt, sondern eher mehrere; auch parallel. Wenn ihr pro Trade also 2.500€ als Kapital nutzt, dann ist das bei 1 Prozent Kursgewinn gerade einmal 25€, wovon dann auch noch die Ordergebühren abzuziehen sind, die da so in etwa bei 5€ liegen. Da braucht man dann schon ein gutes Gespür für größere Kursausbrüche damit das rentabel ist. Auf der anderen Seite erzielt ihr wahrscheinlich nicht umgehend Gewinn, wodurch ihr wahrscheinlich schnell mit weniger als 2.500€ pro Trade auskommen müsst.
Natürlich stellt sich hier die Frage in welcher Weise man den Begriff „Daytrading“ auslegt. So ist es mit dem genannten Kapital und unter Berücksichtigung der Kosten wahrscheinlich besser eher mittelfristige Zeiträume und größere Kursbewegungen anzupeilen, vielleicht auch auf Swing-Trading zu setzen, was für viele durchaus noch unter Daytrading fällt, aber natürlich weniger mit dem klassischen Tageshandel, der nicht über die Öffnungszeiten der Börse hinausgeht, zu tun hat.

Daytrading Startkapital mit Hebel (CFDs)

Hier kommt es bezüglich Startkapitals natürlich auch darauf an auf welche Börsenkurse ihr spekulieren wollt, da diese unterschiedliche Hebel aufweisen. Hier haben wir für euch eine Übersicht der maximalen Hebel für Privatanleger zusammengestellt.
Im Bereich der Devisen (Währungspaare) finden wir hier mit 1:30 den höchsten Hebel für Privatanleger. Wenn man sich an den genannten 10.000€ orientieren möchte, dann wären das durch die Hebelwirkung rund 333€, die man mitbringen sollte, um Daytrading mit einer, sagen wir „moderaten“, Gewinnabsicht betreiben zu können. Es kann aber durchaus auch etwas weniger sein, weil beim CFD Trading kein Fixbetrag pro Order als Kosten berechnet wird, sondern die Abrechnung normalerweise über Spreads vonstattengeht, welche in dieser Größenordnung des Tradingvolumens wesentlich günstiger sind. Wenn man von den 333€ wieder ein Viertel pro Trade verwendet, also rund 83€, was durch den Hebel von 1:30 einem Tradingvolumen von etwa 2.500€ (wie in unserem Beispiel zuvor) entspricht, würden Kosten im einstelligen oder knapp zweistelligen CENTbereich entstehen. Das ist dann natürlich viel besser für die für das Daytrading relativ kurzen Trades innerhalb eines Tages geeignet und ermöglicht auch Strategien wie Scalping, die für das Intraday Trading typisch sind, auszuführen.
Man muss sich aber auch hier darauf einstellen kleine Brötchen zu backen und seinen Account langsam hochzutraden.

Die Vorteile der CFDs scheinen bezüglich des Startkapital für Daytrading, vor allem für Anfänger die nicht so viel Geld in die Hand nehmen möchten, zu überwiegen. Aber natürlich darf man nicht vergessen, dass durch den Einsatz der Hebel auch das Risiko auf Verlust steigt und so eben auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich wird. Mehr dazu in unserem Artikel Risiken beim Daytrading mit CFDs.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen empfehlen wir euch aber in jedem Fall ein CFD Demokonto zu nutzen. Wie immer dürfen wir euch diesbezüglich jenes von Plus500 ans Herz legen, weil es dauerhaft kostenlos genutzt werden kann, sowie völlig reale Bedingungen mit allen aktuellen Börsenkursen und Funktionen bietet. Außerdem ist es sehr schnell, in gerade einmal 15 Sekunden, ohne Angabe irgendwelcher persönlicher Daten nutzbar. Einfach auf der Website von Plus500 auf „Gratis-Demo probieren“ klicken, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort als Login-Daten eingeben und schon kann es losgehen!

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Fazit

Die angegebenen Werte sind selbstverständlich nur als Richtwerte zu verstehen und wie in der Einleitung für diesen Artikel zum Thema Startkapital für Daytrading schon ausgeführt, muss auch der angestrebte Tradingstil berücksichtigt werden. Besonders Anfängern ist das aber nicht bewusst bzw. haben sie wahrscheinlich noch keine Ahnung, wie genau sie das angehen wollen. Deswegen empfiehlt es sich immer möglichst lange in einem Daytrading Demokonto zu handeln und dabei ein Trading-Journal zu führen (Erläuterungen dazu im Artikel Wie man als absoluter Anfänger ins Daytrading einsteigt), um herauszufinden welcher Typ von Trader man eigentlich ist. Auf diese Weise kann man für sich selbst individuell herausfinden wie viel Geld man als Startkapital etwa benötigen wird und wahrhscheinlich werden einem die von uns hier genannten Summen dann deutlich zu niedrig vorkommen!

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