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Wie man mit CFDs sein Wertpapierdepot absichert – Für Anfänger erklärt

Wie wir ja schon wissen, bilden Contracts for Difference (CFD) als Derivate die Wertentwicklung bestimmter Basiswerte ab, ohne dass diese selbst gekauft werden müssten. Im Grunde ist die Idee der ursprünglich aus England stammenden CFDs recht simpel: Der Anleger erwirbt sich mit einem CFD auf eine Aktie den Anspruch, an deren Kursbewegung teilzunehmen – und das mit Hilfe eines Hebels, sodass er nur den Bruchteil des eigentlichen Aktienpreises investiert. Er profitiert also von der Differenz zwischen Anfangs- und Schlusskurs des Basiswertes. Da für einen Anlagebetrag von 1.000 Euro schnell 30.000 Euro (1:30; maximaler Hebel für Privatanleger) bewegt werden können, erweisen sich schon kleine Kursbewegungen als lukrativ. Diese Kombination aus einfachem Finanzprodukt und großer Hebelwirkung eröffnet nicht nur risikofreudigen Tradern, die dem Daytrading frönen wollen, große Chancen, sondern empfiehlt sich insbesondere zur Absicherung von Wertpapierdepots. Wie das funktioniert, wollen wir uns aber jetzt etwas genauer ansehen.

Interessante Möglichkeit: Absicherungsstrategie mit CFDs

Die Börse reagiert nicht immer rational: Auch, wenn die Fundamentaldaten für einen Aufwärtstrend sprechen, sind dies nur Prognosen, die jederzeit von der Realität eingeholt werden können. Umso wichtiger ist es, sich im Börsenhandel Gedanken zu sinnvollen Absicherungsstrategien zu machen. Contracts for Difference (CFD) sind für viele Trader das probate Mittel, die gesamten Risiken eines Wertpapierdepots oder zumindest wichtige Teile davon intelligent zu sichern.

Erwarten Anleger zum Beispiel kurz- oder mittelfristig größere Korrekturen an den jeweiligen Märkten, so wie das beispielsweise durch Corona der Fall war, eröffnen sie eine Short-Position – sie spekulieren also auf sinkende Kurse. Dies ist selbst dann noch möglich, sollte die Abwärtsbewegung bereits eingesetzt haben. Sinkt der Kurs des Basiswertes, zum Beispiel einer Aktie, generiert der Trader mit einem CFD Gewinne, die die Verluste der Original-Position ausgleichen. Auf diese Weise lassen sich die Positionen auch auf lange Sicht halten: Hätte er nämlich zur Absicherung eine Stopp-Loss-Order für seine Aktien gewählt, wäre er im Ernstfall nicht nur mit im Vergleich hohen Ordergebühren konfrontiert, sondern würde bei Erreichen des Stopps auch die Position auflösen.

Funktionsweise der CFD-Absicherung – am Beispiel erklärt

Als Beispiel soll eine Währungsabsicherung dienen: Vor allem bei Rohstoff- und Auslandsinvestments, die in US-Dollar notieren, besteht durchaus ein Währungsrisiko. Eine Long-Position auf EUR/USD würde darauf abzielen, dass der US-Dollar im Verhältnis zum Euro schwächelt. Umgekehrt könnte eine Short-Position auf dieses Währungspaar eine Abschwächung des Euro im Verhältnis zum US-Dollar absichern. Bewegt sich der Kurs des Währungspaares in die gewünschte Richtung, realisiert der Anleger die Gewinne, die er zum Ausgleich des Währungsrisikos benötigt.

Beispiel:
Das Depot enthält US-Aktien im Wert von 50.000 US-Dollar, die gegen die Abwertung des US-Dollar im Verhältnis zum Euro abgesichert werden sollen. Der Trader eröffnet eine Long-Position über 50.000 US-Dollar auf EUR/USD.

. Für den Handel hat er eine Margin in Höhe von 3,33 Prozent zu bezahlen – also rund 1.666 US-Dollar.
. Eine Kommission fällt nicht an.
. Die Finanzierungskosten bewegen sich um die 4,40 US-Dollar je Nacht – abhängig von der Haltedauer.
. Als Spread müssen rund 3,70 US-Dollar eingeplant werden.

Hier zeigen sich die Vorteile der CFDs: Einerseits fallen im Vergleich niedrige Kosten an, andererseits erleichtern die jeweiligen Hebel die Absicherung, da nur ein relativ geringer Kapitaleinsatz zur Absicherung größerer Depots notwendig ist. Mit der Eröffnung der jeweiligen Position kann der Anleger also die Verluste seiner Wertpapiere intelligent ausgleichen.

CFDs: keine Einschränkung in puncto Marktphasen

Besonders spannend: Das Potenzial dieser Absicherung stand bis vor einigen Jahren nur institutionellen Anlegern zur Verfügung – umso wichtiger ist es, dass sich private Trader umfassend dazu informieren. Es nämlich sinnvoll, nicht nur die Anlagen selbst zu diversifizieren, sondern auch die Finanzinstrumente: CFDs eigenen sich nicht nur zur Absicherung langfristiger Investments, mit kurz- und mittelfristigen lassen sich im Prinzip alle Marktphasen abbilden. Während CFDs in unruhigen Zeiten an der Börse vor allem zur Absicherung des Kerninvestments eingesetzt werden, lassen diese Instrumente auch andere Strategien zu: Da sich mit wenig Kapital ein großer Gestaltungsspielraum eröffnet, können mit CFDs selbst die Seitwärtsphasen eines auf lange Sicht ausgerichteten Depots rentabel gestaltet werden.

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