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Intraday Trading – Erklärung und Strategien für Anfänger

Intraday Trading bezeichnet einen Handelsansatz, bei dem Trades intraday, also innerhalb eines Tages eröffnet und wieder geschlossen werden. Dieses Vorgehen bringt spezifische Vorteile mit sich, stellt aber auch besondere Anforderungen an den Trader. Der Handel ist prinzipiell mit allen Handelsinstrumenten möglich, die auch für längerfristig angelegte Tradingstrategien genutzt werden. Wie Intraday Trading funktioniert, worauf man achten muss und welche Strategien es dafür gibt, sehen wir uns im Folgenden etwas genauer an.

Gibt es einen Unterschied zwischen Intraday Trading und Daytrading?

Intraday Trading wird meist einfach als Daytrading bezeichnet. Es gibt keinen grundsätzlichen Unterschied. Allenfalls legt der Begriff Intraday Trading noch einmal ein besonderes Gewicht auf die Tatsache, dass Positionen grundsätzlich nicht über Nacht gehalten werden. Das ist aber eher eine Frage der Formulierung, nicht eine der verschiedenen Handelsstile. So sind Daytrading Broker ebenso als Intraday Trading Broker anzusehen.

Welche Vorteile und Nachteile hat Intraday Trading?

Intraday TradingEin bedeutender Vorteil des Tradings innerhalb einzelner Handelstage liegt in der Risikobegrenzung. Über Nacht liegt die Cashquote bei 100 Prozent und die offenen Positionen sowie das damit verbundene Risiko bei 0 Prozent. Das bedeutet: Alle Nachrichten, die den Kurs offener Positionen beeinflussen können, treffen während der Zeit des Tradings ein. Es gibt folglich keine bösen Überraschungen am nächsten Morgen, weil die Kurse plötzlich viel tiefer stehen als am letzten Abend. Auch ein viel höherer Kurs kann ein Risiko sein. Das ist der Fall, wenn der Trader nämlich einen Short hält und dadurch nicht von steigenden, sondern von fallenden Kursen profitiert.

Wird eine Position über Nacht gehalten, kommt es nicht selten vor, dass es für den Trader keine Chance mehr gibt, den Trade zu einem akzeptablen Preis zu beenden. Die Möglichkeit der Risikokontrolle ist also beim Intraday Trading sehr gut. Da diese Risikokontrolle zugleich das wichtigste Element für erfolgreiches Trading überhaupt darstellt, haben Intra-Daytrader einen natürlichen Vorteil.

Der hauptsächliche Nachteil ist eher psychologischer Natur. Es besteht die grundsätzliche Gefahr eines Verhaltens, das als Overtrading bezeichnet wird. Auch beim Daytrading kann es nämlich zu Wartezeiten kommen und der Trader sitz dabei typischerweise am Bildschirm. Wer zu großer Ungeduld neigt, ist dann oft versucht, einfach eine Position zu eröffnen oder zu schließen, obwohl es dazu gar keinen objektiven Grund gibt; Stichwort: fear of missing out (FOMO). Auch beim Intraday Trading ist Geduld also eine wichtige Qualität.

Welche Strategien gibt es beim Intraday Trading?

Die meisten Strategien beim Intraday Trading, wie Scalping oder Swing Trading, beruhen auf der technischen Analyse. Dabei wird versucht, aus den vorangegangenen Kursbewegungen Prognosen für die Zukunft abzuleiten. Das heißt im Kontext des Intraday Tradings: für die nächsten Minuten bis Stunden. Ein wichtiger Unterbereich der technischen Analyse ist die Chartanalyse. Dabei wird der Chart, also die grafische Darstellung des Kursverlaufs, auf bestimmte Muster untersucht.
Diese auch als Formationen bezeichneten Muster können die Fortsetzung eines bestehenden Trends anzeigen oder eine Trendumkehr signalisieren. Der Widerstand und die Unterstützung sind hier die beiden zentralen Begriffe. Ein Widerstand wird durch die Verbindung früherer Hochpunkte im Chart gebildet. Steigt der Kurs, stößt er also auf einen Widerstand im Chart. Bei der Unterstützung wird diese Linie entsprechend durch frühere Tiefpunkte unterhalb des aktuellen Kurses gebildet.

Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel sind Kerzencharts oder Candlestick-Charts. Jede Kerze entspricht einer Handelsperiode, beim Intraday Trading also zum Beispiel fünf oder zehn Minuten. Die Kerzen stellen den Handelsverlauf innerhalb der Handelsperiode auf einen Blick erkennbar ab und lassen ebenfalls oft Rückschlüsse auf einen wahrscheinlichen weiteren Kursverlauf zu. Des Weiteren gibt es eine Vielzahl verschiedener Indikatoren, die für die technische Analyse beim Intraday Trading zur Verfügung stehen.

Ein bekanntes Beispiel ist der RSI oder Relative Strength-Indikator, der überkaufte und überverkaufte Bereiche anzeigt. Auch gleitende Durchschnitte, die aus den Schlusskursen zurückliegender Handelsperioden gebildet werden, gehören zum viel genutzten technischen Inventar des Intra-Daytraders. Sie lassen sich auf verschiedene Weise einsetzen, um Trends und mögliche Umkehrpunkte von Trends zu identifizieren. Zwei Strategien für das Intraday Trading, welche sich Indikatorpärchen zunutze machen, stellen wir in diesem Artikel vor.

Welche Handelsinstrumente kommen zum Einsatz?

Alle Handelsinstrumente, die bei längerer Haltedauer genutzt werden können, lassen sich auch für das Intraday Trading verwenden. Zu den gängigen Instrumenten gehören Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen. Diese lassen sich entweder direkt handeln oder mit Derivaten wie CFDs.

Dabei bieten die CFDs sowohl den Vorteil als auch das Risiko des gehebelten Handels. Das heißt konkret: Der Handel findet überwiegend mit vom Broker geliehenen Geld statt. Hinterlegt werden muss lediglich eine Marge oder Margin als Sicherheit für den Broker. Dadurch kann man auch Daytrading mit geringem Kapital betreiben.

Durch die gehebelte, also relativ zum Eigenkapital vervielfachte Teilnahme an den Kursbewegungen steigen allerdings die Chance auf Gewinn und das Risiko des Verlusts im selben Maße. Mit einem zu stark gehebelten Trading setzt sich der Trader einer erhöhten Wahrscheinlichkeit des Totalverlustes aus.

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