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Was sind CFDs? – CFD Trading für Anfänger erklärt

Die Abkürzung CFD steht für „contract for difference“. Bei CFDs handelt es sich um ein Derivat, welches in der Finanzwelt mit einem sogenannten Hebelprodukt gleichzusetzen ist und von Anlegern häufig im Daytrading verwendet wird. Mit einem Derivat können Anleger mit einer Hebelwirkung, also mit einer Multiplikation des eigentlichen vorhanden Kapitals, auf steigende bzw. fallende Kurse von Aktien, Indizes usw. spekulieren. CFDs sind noch relativ neu am Markt und haben sich neben den klassischen Derivaten wie Futures und Optionen, Optionsscheinen und Zertifikaten am Finanzmarkt etabliert. Zu beachten ist dabei aber, dass CFDs außerbörslich gertradet werden. Man kauft und verkauft also nicht tatsächlich an der Börse, sondern spekuliert nur auf die Entwicklung von Börsenkursen was Vorteile und Nachteile mit sich birngt.

Was sind CFDs?

Telekom Aktie CFDGrundsätzlich handelt es sich um einen Kontrakt, der entweder auf der Short- (fallende Kurse) oder der Long-Seite (steigende Kurse) ausgerichtet ist und dessen Wert sich aus der Differenz zwischen dem Kaufzeitpunkt und dem Verkaufszeitpunkt, bezogen auf den Basiswert, ermittelt.
Zur Veranschaulichung nehmen wir an, dass 100 Telekom-CFDs gekauft wurden. Die Position wird in unserem Beispiel zu einem Kurs von rund 15,00€ eröffnet. Würde man die Aktien ganz normal kaufen, müsste man dafür 1.500€ (zuzüglich Gebühren des Online Brokers) bezahlen. Kommt allerdings, wie bei CFDs üblich, ein Hebel zum Einsatz, dann wird das Tradingvolumen in dessen Höhe vervielfacht. Für Aktien ist der höchste zulässige Hebel für Privatanleger 1:5, was für unser Beispiel bedeutet, dass nicht 1.500€ für die Eröffnung der Position nötig sind, sondern lediglich 300€.
Wir nehmen nun an, dass der Kurs der Telekom-Aktie auf 17,00€ angestiegen ist. Der Gewinn errechnet sich aus der Differenz von Einstiegs- und Ausstiegskurs multipliziert mit der Anzahl der CFDs. Der Gewinn liegt also bei (17,00€ – 15,00€) x 100 = 200 Euro, wofür lediglich ein Einsatz von 300€ nötig war, anstelle von 1.500€.
Aufgrund dieser Hebelwirkungen ist dieses Finanzinstrument besonders beliebt im Daytrading. Mit kurzfristigen Kursveränderungen einer Aktie zum Teil auch auf Minutenbasis (Intra-Daytrading) kann also mit Hilfe dieses Hebelproduktes ein höherer Gewinn erzielt werden als mit einem normalen Aktienkauf. So ist eben auch Daytrading mit geringem Kapital möglich.

CFDs haben eine Reihe von entscheidenden Merkmalen, die sie von anderen Hebelinstrumenten unterscheiden. Ein CFD hat weder einen Basispreis, einen K.O.-Level noch eine Laufzeitbegrenzung. Außerdem bestechen CFDs durch eine hohe Berechenbarkeit. Bei Index-CFDs entspricht ein Punkt einem Euro. Außerdem hat ein CFD bspw. im Daytrading keinen expliziten Preis, d.h. man muss für einen CFD-Trade nicht unmittelbar bezahlen. Die Kosten werden normalerweise über den sogenannten Spread, also die vom Broker festgesetzte Spanne zwischen Geld- und Briefkurs erhoben. Verglichen mit anderen Derivaten wie Zertifikaten sind CFDs damit was die Kostenstruktur anbelangt klar überlegen.

Zu beachten ist jedoch, dass nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste realisiert werden, wenn sich der Kurs ihres CFDs entgegen den Erwartung entwickelt. Je nach Anzahl der erworbenen CFDs kann es also zu sehr hohen Verlusten kommen. Hier muss der CFD Broker eine Sicherheit verlangen, deren Mindesthöhe von der europäischen Aufsichtsbehörde ESMA festgesetzt ist. Mehr über die spezifischen Risiken von CFDs, erklären wir in diesem Artikel: Risiken beim Daytrading mit CFDs

Zusammengefasst bestechen CFDs durch minimale Gebühren und geringe Spreads von An- und Verkaufskursen. Weiterhin gibt es keinen Druck durch eine begrenzte Laufzeit und man hat eine klare Berechenbarkeit gegeben, da die Veränderung des Wertes des Kontrakts immer gleichbleibt. CFDs sind im Daytrading ein hervorragendes Tool, um in kurzer Zeit hohe Gewinne zu realisieren, aber natürlich sind ebenso schnell Verluste möglich.

Wer das CFD Trading einfach einmal ohne Risiko ausprobieren möchte, der hat Die Möglichkeit in einem CFD Demokonto zu handeln. Dazu empfehlen wir das Demokonto von Plus500, weil es völlig kostenlos nutzbar ist und reale Bedingungen mit allen aktuellen Börsenkursen und Funktionen bietet. Außerdem ist es sehr schnell, in gerade einmal 15 Sekunden, ohne Angabe irgendwelcher persönlicher Daten nutzbar. Einfach auf der Website von Plus500 auf „Gratis-Demo probieren“ klicken, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort als Login-Daten eingeben und schon kann es losgehen!

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Welche Funktionen hat der CFD Broker?

Der Broker im Allgemeinen übernimmt die börslichen oder auch außerbörslichen Wertpapieraufträge seiner Kunden. Privatpersonen können, auch mit viel Kapital, nicht direkt mit Wertpapieren und anderen Finanzprodukten handeln. Daher muss man den Weg über einen Broker gehen, der die Rolle eines Maklers einnimmt. Finanziert werden die Broker durch die sogenannte Courtage, einer Vermittlungsgebühr für Finanztransaktionen. Außerdem stellt der Broker ein Depot für Wertpapiere zur Verfügung. Das Wertpapierdepot ist der virtuelle Ort, wo Wertpapiere aufbewahrt werden. Der Broker erfüllt also eine Aufbewahrungsfunktion.
Beim CFD Trading ist dies aber anders, da man mit dem CFD Broker ja Verträge, also Kontrakte, über die Entwicklung eines Kurses schließt und nicht wirklich an der Börse handelt. Der Broker stellt hier also nur die Trading Software zur Verfügung, die das Trading mit CFDs ermöglicht und fungiert nicht als Vermittler zur Börse.

Bezogen auf den Handel mit CFDs gibt es einige Parameter, die für die Auswahl des richtigen CFD Brokers wichtig sind. Dies sind unter anderem Mindesteinzahlungsbetrag, der maximale Hebel, die Spreadstruktur, Transaktionskosten, Finanzierungskosten und Sicherungssysteme. Vor allem Sicherungssysteme sind von sehr hoher Bedeutung, da durch eine Stop-Loss Order hohe Verluste vermieden werden können. Außerdem bieten die meisten Broker auch mobile Trading mit Hilfe einer App sowie ein Demokonto an.
Welche CFD Broker besonders gute Konditionen anbieten und sich in der Praxis bewährt haben, zeigen wir übrigens in unserem Daytrading Broker Test.

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