Aktien Simulator – Hier kann man online kostenlos üben

Aktien Simulator onlineWer sich online mit dem Aktienhandel vertraut machen möchte, der tut gut daran einen Aktien Simulator zu nutzen, bevor er sich in den Handel mit echtem Geld stürzt. Dafür macht es Sinn einen Aktien Simulator zu verwenden, der alle beim Aktienhandel anfallenden Kosten berücksichtigt und auch sonst einem echten Trading-Konto in nichts nachsteht.
Rücksicht sollte man darauf nehmen, dass es einen Unterschied macht, ob man einen Aktien Simulator oder ein Musterdepot nutzt, da sich dahinter normalerweise unterschiedliche Finanzinstrumente verbergen.
In folgendem Artikel wollen wir die Unterschiede zwischen den genannten Typen besprechen und aufzeigen worauf man bei der Wahl des Aktien Simulators achten sollte.

Unterschied Aktien Simulator und Musterdepot

Primär macht es einmal eher wenig Unterschied, ob man sich dafür entscheidet sich online auf den Aktienhandel mit einem Aktien Simulator oder mit einem Musterdepot vorzubereiten. So lange es sich eben um virtuelles Guthaben handelt, ist das eine so gut wie das andere, wenngleich ein Aktien Simulator sehr viel schneller und einfacher nutzbar ist als ein Musterdepot.
Wenn es allerdings um den Handel mit echtem Geld geht, dann ist es wichtig die dahinterstehende Finanzinstrumente zu kennen. So findet man hinter einem Aktien Simulator zumeist einen CFD Anbieter, während sich hinter einem Musterdepot ein herkömmlicher Onlinebroker, möglicherweise der einer Bank, verbirgt.
Der größte Unterschied besteht ganz einfach darin, dass mit CFDs (Differenzkontrakten) nur auf Kursentwicklungen spekuliert wird, sowohl auf steigende („Long“) als auch auf fallende („Short“), man aber keine Anteile an Firmen erwirbt. Aufgrund dessen und des Umstandes, dass dabei große Hebel zum Einsatz kommen, welche das eingesetzte Kapital vervielfachen, wodurch Kursentwicklungen größere Auswirkungen haben, werden diese in erster Linie zum Daytrading (siehe Artikel Daytrading mit Aktien), also zur kurzfristigen Spekulation verwendet, wogegen der herkömmliche Aktienhandel, bei dem man tatsächlich Firmenanteile erwirbt, normalerweise ein langfristiges Investment darstellt.

Prinzipiell kann man sagen, dass es Sinn macht jenen Typ zu nutzen, der die Art des Aktienhandels widerspiegelt, der man schlussendlich nachgehen möchte. Allerdings sind Musterdepots oft etwas kompliziert zu erhalten, weil man dafür meist Kunde der Bank sein muss oder eine umfassende Registrierung durchführen soll. Die Aktien Simulatoren von CFD Brokern hingegen sind sehr schnell und unkompliziert nutzbar, weswegen viele Trader mit solch einem starten. Wie gesagt; es macht für den Handel mit virtuellem Guthaben nur einen geringen Unterschied.

Unsere Empfehlung für eine Online Börsensimulation

Wer rasch einen ausgezeichneten Aktien Simulator benötigt, der nicht nur schnell einsatzbereit und kostenlos ist, sondern sogar ohne Registrierung auskommt, dem können wir jenen von Plus500 ans Herz legen: Einfach auf der Website von Plus500 auf „Gratis-Demo probieren“ klicken, eine E-Mail-Adresse und Passwort als Login-Daten eingeben und schon steht die Simulation zur Verfügung.
Der Aktien Simulator kann übrigens unbegrenzt genutzt werden und wenn das virtuelle Guthaben aufgebraucht ist, füllt sich dieses automatisch wieder auf. Die angegebenen Login-Daten dienen dazu sich immer wieder in seinen Account einzuloggen und dort weitermachen zu können, wo man aufgehört hat.

Unsere Empfehlung:

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Worauf muss man bei der Wahl achten?

Wer selbst beurteilen möchte, ob ein Aktien Simulator etwas taugt, der sollte vor allem auf 3 Dinge achten. Diese sind deswegen wichtig, weil sie einfach dafür sorgen, dass in der Aktien Simulation realistische Bedingungen herrschen und ein tatsächliches Abbild der marktwirtschaftlichen Verhältnisse erzeugt wird.

1. Die Kosten müssen im Aktien Simulator berücksichtigt werden

Der Handel mit Aktien (mit echtem Geld) ist nicht einfach kostenlos möglich, denn auch der Onlinebroker möchte ja etwas verdienen. Werden diese Kosten in der Aktien Simulation nicht berücksichtigt, wird die Bilanz stark verfälscht, da man ja diese nicht durch Gewinne wettmachen muss. Was dadurch passiert ist, dass man seine Fähigkeiten überschätzt, weil das Erzielen von Gewinn sehr viel einfacher möglich ist und man wahrscheinlich viel zu früh auf den Handel mit echtem Geld wechselt.
Außerdem könnten so Strategien als erfolgreich angesehen werden, die es, wenn hohe Kosten für das Trading anfallen, gar nicht sind (siehe Scalping).

2. Die Aktien Simulation sollte die aktuellen Börsenkurse nutzen

Viele Trader gehen automatisch davon aus, dass ein Aktien Simulator auch die echten und aktuellen Börsenkurse nutzt. Das ist aber zumeist nicht der Fall, da vermehrt „historische“ Kurse, also aus der Vergangenheit, verwendet werden. Das ist nicht nur unangenehm, weil man keine brandaktuellen Entwicklungen der Weltwirtschaft mittraden kann und sehen, was man rausholen könnte, sondern weil man sich auch nie 100% sicher sein kann, dass alles seine Richtigkeit hat.
Deswegen sollte man bei seiner Wahl sicherstellen, dass es sich um die aktuellen Börsenkurse handelt; so hat man einfach mehr davon!

3. Die Börsensimulation sollte kostenlos u. unbegrenzt nutzbar sein

Die meisten Aktien Simulatoren sind ohnedies kostenlos, mal abgesehen von nervigen Werbeeinblendungen, sollte es sich um eine App handeln. Allerdings sind diese oft mit einem Ablaufdatum versehen, weil es sich nur um einen Testzeitraum handelt. Das kann unangenehm werden, weil man dann plötzlich keinen Zugriff mehr auf seine Daten hat. Man kann den Account zwar wieder freischalten, allerdings muss man dafür normalerweise eine aufwendige Registrierung (samt Identitäts- und Adressnachweis) durchführen, weil der Onlinebroker den Trader so an sich binden möchte.
Dem kann man entgehen, wenn man einfach bei seiner Wahl darauf achtet, dass der Aktien Simulator kostenlos und unbegrenzt nutzbar ist.

An dieser Stelle dürfen wir euch diesbezüglich noch einmal Plus500 empfehlen, weil der Aktien Simulator alle der genannten Kriterien erfüllt und darüber hinaus nicht nur unverzüglich einsatzbereit ist, sondern auch anonym genutzt werden kann.

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Börsensimulation-App vs. Broker Demo Account

Natürlich liegt es auch für viele nahe, sich direkt eine Börsensimulation aus einem der App-Stores herunterzuladen. Doch ist das normalerweise für die Vorbereitung auf die Spekulation auf Aktienkurse nicht empfehlenswert!
Im Folgenden wollen wir uns die diesbezüglichen Nachteile gegenüber des Demo Accounts eines Onlinebrokers an einem korrekten Beispiel ansehen:

Nachteile einer Trading-App

HitPull Aktien Simulator - Deutsche Börse
Quelle: GooglePlay-Store
HitPull Aktien Simulator – Deutsche Börse

Als Beispiel nehmen wir eine Börsen-App, die sich großer Beliebtheit erfreut. Diese nennt sich im Google Play-Store Aktien Simulator – Deutsche Börse oder HitBull Stock Market Simulator und hat momentan bei knapp 5.000 Bewertungen ein Rating von 4,2 Sternen. Es handelt sich also sicherlich um eine gute App und wir wollen auch nicht den Zweck verfolgen diese schlechtzumachen, sondern lediglich aufzeigen, warum diese sich als realistische Vorbereitung auf den Aktienhandel nicht in gleichem Maße eignet, wie die Nutzung eines Demo Accounts als Aktien Simulator. Davon abgesehen eignet sich diese aber natürlich ohne Probleme dazu den Aktienhandel kennenzulernen und zu verstehen, wie dieser abläuft.
Einmal außer Acht gelassen, dass die Beschreibung etwas schlecht ins Deutsche übersetzt wurde, können wir daraus bereits nützliche Informationen ziehen, die uns bei der Beurteilung nach den oben genannten Kriterien helfen.

Historische Kurse

In der Beschreibung des Aktien Simulators finden wir nämlich bereits den Hinweis auf die genannten „historischen“ Kurse. Wie man den Rezensionen entnehmen kann, heißt das in diesem Fall auch nicht nur ein paar Stunden Verzögerung, sondern eine um Jahre (Zitat AMW 16. Mai 2020: „…Die Werte sind einfach nur die realen von 2010 bis 2018 ….“.
Damit ist es dann leider nichts mit einer Vorbereitung auf den Aktienhandel unter den momentanen Marktbedingungen. Immerhin ist man bei einem Zeitraum der so weit in der Vergangenheit liegt wahrscheinlich auch mit gewissen Entwicklungen vertraut (Apple, Facebook, Netflix, Amazon…) und könnte, auch wenn man kein detailliertes Wissen besitzt, schnell mal ein paar Millionen an Demogeld umsetzen.

In-App-Käufe und Werbung

Wie auch bereits der Detailseite des Aktien Simulators zu entnehmen ist, ist die Nutzung der App zwar kostenlos, allerdings wird natürlich Werbung angezeigt und es besteht auch die Möglichkeit auf In-App-Käufe. Damit kann man dann die Werbung beseitigen lassen oder zusätzliche Funktionen freischalten. Das impliziert allerdings, dass am Anfang nicht alle Möglichkeiten offenstehen, was natürlich ein klarer Nachteil gegenüber der Nutzung des Demokontos eines Onlinebrokers ist. Dieses kann auch auf eingeblendete Werbung verzichten, weil der Aktien Simulator ja selbst Werbung für das Angebot des Brokers ist und er die Hoffnung hegt, dass ein Demotrader irgendwann auch mit dem Handel mit echtem Geld startet; so will dieser natürlich alles zeigen, was er zu bieten hat, um den Demotrader von den Vorteilen zu überzeugen.

Handelskosten

Zu guter Letzt fällt die App auch im dritten der genannten Kriterien durch. Über diesen Umstand weiß man allerdings erst Bescheid, wenn man die Aktien Simulation auch tatsächlich ausprobiert hat: Es werden hier nämlich keine Handelskosten für eine Order berechnet. Während das beim herkömmlichen Aktienhandel an der Börse oft ein Fixbetrag ist, werden Aktien CFDs normalerweise über Spreads abgerechnet. In der App findet aber weder das eine noch das andere Anwendung, weswegen auch hier die Realität nur unvollständig wiedergegeben wird.

Vorteile einer Trading-App

Der Form halber wollen wir aber auch noch den einen oder anderen Vorteil solch einer Börsensimulation nennen. Diese stellen zwar keinen Nutzen für die Simulation des aktuellen Handelsgeschehens dar, allerdings können Anfänger, die sich nur ansehen wollen wie der Aktienhandel grundsätzlich funktioniert und welche Entwicklung Börsenkurse nehmen davon profitieren.

Pausen

Im Gegensatz zum Demokonto eines Onlinebrokers, welches die aktuellen Börsenkurse nutzt, können in der Trading-App ganz einfach Pausen gemacht, die Kurse also angehalten werden. Das ermöglicht es beispielweise Konstellationen im Chart ausgiebig zu studieren und ohne zeitlichen Druck eine Chartanalyse durchzuführen, was vor allem für Anfänger nützlich sein kann. Hat man dies getan, kann man die Kurse einfach weiterlaufen lassen und, wenn es nötig ist…

…vor- und zurückspulen

Da es sich ja um historische Kurse handelt, ist es genauso möglich diese vor- und zurückzuspulen. Das kann Sinn machen, wenn man überprüfen möchte, ob sich ein Investment auf lange Sicht ausgezahlt hätte, oder wenn man im kurzfristigen Handel, Daytrading, die aufgrund der Chartanalyse vorhergesagte Entwicklung wirklich eintritt. Tut sich dies nicht, kann man wieder zurückspulen und nach Hinweisen suchen, wo der Fehler in seiner Analyse war bzw. ob es einen gegeben hat, denn manchmal folgen Entwicklungen auch einfach keinen Indikatoren

Kein Wechsel auf den Echtgeldhandel

Auch als Vorteil, aber wohl auch als Nachteil, kann man den Umstand sehen, dass man in solch einer Trading-App nicht einfach auf den Handel mit echtem Geld wechseln kann. Viele Anfänger tun dies nämlich im Aktien Simulator eines Onlinebrokers vorschnell, weil sie kurzfristig eine Erfolgssträhne haben und denken den heiligen Gral der Trader, nämlich eine beinahe unfehlbare Strategie, gefunden zu haben. Die Wahrheit ist aber, dass man manchmal einfach Glück hat und gleich viele Trades hintereinander gelingen. Deswegen sollte man immer danach streben über einen längeren Zeitraum eine positive Bilanz zu halten und erst dann echtes Geld riskieren.
In einer reinen Trading-App, hinter der eben kein Onlinebroker steht, ist die Versuchung diesbezüglich einfach nicht so groß, weil der Wechsel nicht mit ein paar Klicks erledigt ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine Paper Trading Simulation?

„Paper Trading“ ist ein alter Ausdruck aus dem Englischen für den simulierten Börsenhandel, allerdings findet man diesen auch heute noch im Sprachgebrauch. „Paper“ Trading deswegen, weil früher der simulierte Handel ja nicht wie heute in einem schönen Trading Simulator stattgefunden hat, sondern lediglich auf dem Papier, also niederschrieben wurde.
Wenn also jemand nur imaginär Börsenhandel, ohne echten Geld Einsatz betrieben hat, wurde dahingehend vom Paper Trading gesprochen. Wenn man konkret nach einem Paper Trading Account sucht, so findet man eben die Demokonten oder Musterdepots von Onlinebrokern.

Kann man den MetaTrader (MT) als Simulator nutzen?

Da manche gerne mit dem MetaTrader, einer unabhängigen Trading-Software, für welche viele Onlinebroker eine Schnittstelle bieten, üben möchten, stellt sich die Frage, ob es auch für diesen eine simulierte Tradingumgebung gibt.
Das kommt nun darauf an, ob es beim Onlinebroker der Wahl eine Schnittstelle mit dem Demokonto gibt. Der Metatrader selbst bietet ja nur die Trading-Software, also die Tradingoberfläche. Kurse, Preise, Handelskosten etc. kommen allerdings vom Onlinebroker. Für den MetaTrader selbst ist es somit egal, ob die Schnittstelle hin zu einem Trading-Konto mit echtem Geld oder mit Spielgeld besteht. Sofern ein Onlinebroker die Möglichkeit bietet hier eine Verbindung mit dem Demo Account herzustellen, steht einer Simulation im MetaTrader nichts im Wege. Nur mit dem MetaTrader allein ist es aber nicht möglich einfach einmal eine Simulation zu starten. Immerhin sind ja auch die Handelskosten von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und auch wenn eine Simulation mit den echten Börsenkursen möglich wäre, würde diese ja auf einen wichtigen Punkt, nämlich die entstehenden Kosten für das Trading verzichten, wodurch diese wieder nicht die realen Bedingungen wiedergeben würde.

 

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