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Daytrading mit Aktien – Besonderheiten und Möglichkeiten

Daytrading gehört zu den spannendsten und potenziell lukrativsten Formen des Tradings. Neben dem Handel mit Währungen, Indices oder Rohstoffen ist auch das Daytrading mit Aktien sehr populär. Hier sind eine Vielzahl verschiedener Handelsansätze möglich. Neben den Aktien selbst lassen sich auch CFDs auf Aktien handeln. Dabei kann man dank der Hebelwirkung schon mit geringem Kapitaleinsatz Daytrading betreiben.

Für wen ist Daytrading geeignet?

Daytrading ist definiert als das Öffnen und Schließen von Positionen innerhalb eines Handelstages; de facto schließt es aber auch einen Zeitraum von einigen Tagen mit ein. Werden Positionen besonders schnell eröffnet und auch wieder geschlossen, wie beim Scalping, spricht man auch häufig von Intraday Trading. Daraus ergibt sich ein sehr dynamischer und aktiver Ansatz im Vergleich zu längerfristigen Handelsvarianten. Entsprechend sind unter den Daytradern viele Menschen zu finden, denen der Handel selbst großen Spaß macht. Ein wichtiger psychologischer Aspekt: Ist der Handelstag vorbei, kann der Trader gedanklich abschalten und sich anderen Dingen widmen.

Bei über Nacht gehaltenen Positionen kommt es nicht selten vor, dass der Trader keinen Abstand und keine Ruhe findet. Es kann schließlich jederzeit vorkommen, dass kursrelevante Nachrichten eintreffen, auf die der Trader dann aber erst am nächsten Tag reagieren kann. Dieser Aspekt ist nicht nur psychologisch bedeutend. Mit dem Glattstellen aller Positionen ist auch ganz objektiv das Risiko zum Ende des Tages auf 0 gesenkt. Diese Mischung aus Engagement beim Trading und klaren Pausen wird von Daytradern als sehr angenehm empfunden.

Nicht zuletzt kann erfolgreiches Daytrading sehr profitabel sein. Es müssen keine langen Phasen überstanden werden, in denen der Kurs nicht in die gewünschte Richtung läuft. Um diesen Vorteil real umzusetzen, ist allerdings auch Disziplin notwendig. Diese Disziplin zu lernen sollte bei Anfängern an erster Stelle stehen. Konsequente Verlustbegrenzung durch Stop-Loss Orders ist deshalb das A und O jeder erfolgreichen Strategie beim Daytrading.

Was zeichnet Daytrading mit Aktien aus?

Daytrading AktienBeim Daytrading mit Aktien stehen dem Trader eine enorme Menge an handelbaren Werten mit individuellen Kursentwicklungen zur Auswahl. Alleine an den beiden führenden US-Börsen – der New York Stock Exchange und der NASDAQ – werden zusammen 5.700 verschiedene Aktien gehandelt. Diese Vielfalt kommt dem Trader zugute.

Bei einem technisch orientierten Ansatz (Chartanalyse), der Handelssignale aus vorangegangenen Kursbewegungen ableitet, werden jeden Tag Kaufsignale generiert. Es kommt also nur sehr selten vor, dass der Trader keine geeigneten Einstiegspunkte für sein technisches Analyse-Setup findet.

Neben dem technisch orientierten Trading ist es auch möglich, gezielt auf Unternehmensnachrichten zu warten und dann diese zu traden. Ein typisches Beispiel hierfür sind die Quartalsberichte der Unternehmen. Die Positionen können im Daytrading mit Aktien long oder short eingegangen werden. Bei einer Long-Position bedeutet ein steigender Kurs einen Gewinn. Bei einer Short-Position profitiert der Trader von fallenden Kursen.

Welche potenziellen Nachteile hat Daytrading mit Aktien?

Das Daytrading mit Aktien erfordert ein gewisses Mindestkapital. Beim Aktienhandel in den USA ist es zum Beispiel vorgeschrieben, dass der Daytrader über mindestens 25.000 Dollar im Trading-Account verfügen müssen. Eine weitere Hürde können die Aktienpreise selbst sein. Einige der beliebtesten Werte wie Tesla kosten mehrere hundert Euro.
Im Fall der Aktie von Google muss der Trader sogar über 1.000 und im Fall von Amazon über 3.000 Dollar aufbringen, um eine einzelne Aktie zu kaufen. Diese Nachteile lassen sich allerdings relativ leicht umgehen, indem der Daytrader nicht Aktien, sondern CFDs auf diese Aktien tradet.

Was bedeutet Daytrading mit Aktien-CFDs?

Ein Aktien-CFD oder Contract for Difference (Differenzkontrakt) ist ein Derivat auf eine Aktie. Das bedeutet: Die CFDs vollziehen die Kursbewegungen von Aktien nach. Der Trader nimmt also an diesen Kursbewegungen teil, ohne die Aktien selbst zu besitzen. Da beim CFD-Handel das Trading auf Margin üblich ist, benötigt der Trader nur einen Bruchteil des Kapitals, das zum Kauf der Aktie selbst nötig wäre. Der Großteil des Kapitals wird vom Broker geliehen und die hinterlegte Margin dient dabei als Sicherheit. Welche CFD Broker besonders gut zum Daytrading geeignet sind, zeigen wir übrigens in unserem Test: Daytrading Broker

Margin und Hebel bei Aktien-CFDs

Wie hoch die Margin im Vergleich zum handelbaren Kapital ist, hängt vom Broker ab. Bei Aktien liegt sie in der Regel im Bereich von 20 Prozent. Dadurch, dass weniger Eigenkapital pro Position gebunden wird, können auch entsprechend mehr Positionen gleichzeitig gehalten werden. Das Verhältnis der Margin zum Handelskapital wird auch als Hebel bezeichnet. Eine Margin von 20 Prozent entspricht also einem Hebel von 5.
Der Trader ist beim Handel jedoch nicht verpflichtet, die Margin zur Gänze in Anspruch zu nehmen. Dies wäre auch aus Gründen der Risikobegrenzung nicht sinnvoll. Beim gehebelten Handel sollte immer ein hinreichender Sicherheitspuffer berücksichtigt werden. Laufen Positionen so weit in den Verlust, dass die hinterlegte Margin als Deckung nicht ausreicht, werden die Positionen vom Broker automatisch liquidiert. Mehr Informationen zu den Risiken gibt es hier: Risiken beim Daytrading mit CFDs

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